Kreative Unternehmensgründung in Mainz
Kreativunternehmen erstmals nominiert für Mainzer Wirtschaftspreis 2008!
Das Mainzer Büro für Gestaltung Wehr & Weissweiler wurde bei dem diesjährigen Mainzer Wirtschaftspreis in der Kategorie „Beste Gründung“ nominiert. Glückwünsche für diese Auszeichnung schon einmal seitens der Redaktion descom!
Der Mainzer Wirtschaftspreis
Die Wirtschaftsjunioren Mainz (Rheinhessen) vergeben auch im Jahr 2008 wieder den „Mainzer Wirtschaftspreis“ und möchten damit herausragende Unternehmer und Leistungen würdigen. Der „Mainzer Wirtschaftspreis 2008“ steht dabei ganz unter dem diesjährigen Motto der Wirtschaftsjunioren Mainz (Rheinhessen): „Wir Unternehmen Verantwortung“ und wird in folgenden drei Kategorien vergeben: „Beste Gründung“, „Bestes Nachfolgekonzept“ und „Wissenstransfer“. Erstgenannte Kategorie möchte junge Gründer mit pfiffigen Ideen, beispielhaften Konzepten anerkennen und fördern. Hier wurde nach der Besonderheit der Geschäftsidee, neuartigen Lösungen, der Gründerpersönlichkeit und der Zukunftsperspektive des Unternehmens beurteilt. Das Büro Wehr & Weissweiler hat das Potenzial für einen Preis und wurde nominiert.
Das nominierte Kreativ-Unternehmen
Die beiden Inhaber Lena Weissweiler und Simon Wehr sind Absolventen der Studiengänge Design und Medien-Design der Fachhochschule Mainz Design. Seit Ende Februar 2007 bieten sie nun gemeinsam in ihrem Büro Konzeption und Umsetzung in allen Bereichen des Grafikdesigns an. Dabei sind die Lieblingsdisziplinen Gestaltung von Printmedien, Bewegtbild-Grafik (2D-Animation) und Buchgestaltung.
Sie möchten besonders die Unternehmenskommunikation von kleinen und mittelständischen Betrieben unterstützen. Umweltbewusster Umgang mit Materialien und schonende Herstellungsverfahren liegen ihnen am Herzen.
Wehr & Weissweiler sind Mitglied bei descom. Nähere Informationen und ihr ausführliches Profil finden Sie hier oder direkt unter www.wehrundweissweiler.de
Wehr & Weissweiler überzeugte die Jury, weil sie bewusst den Schwerpunkt auf den persönlichen Kontakt mit ihren Kunden und auf gegenseitige Wertschätzung und Respekt legen. Desweiteren wurden Sie nominiert, weil sie eine große Bandbreite (von der individuellen Handbuchbindung bis zum Multimedia-Präsentation) in ihrem Portfolio anbieten und sich auf individuelle Konzept und regionale Lieferanten fokussieren.
Kreative Unternehmensgründungen
Der Mainzer Wirtschaftspreis ist nicht nur eine attraktive Auszeichnung, sondern zugleich ein wichtiges Signal an die Wirtschaft:
Die Kreativwirtschaft entwickelt sich zunehmend zu einem vitalen Wirtschaftszweig mit Potenzial als Innovationsmotor und Produktivitätssteigerung. Verschiedene Studien wie beispielsweise der Kulturwirtschaftsbericht Köln, 2007 prognostizieren hier Wachstum in Umsatz und verstärkte Präsenz in der Unternehmerlandschaft.
Gründungen in kreativen Berufsfeldern wie Design oder Architektur nehmen seit einigen Jahren stetig zu. Gegründet wird in Bürogemeinschaften, als gut vernetzte Freiberuflerin und -berufler, oder als kleiner Agenturbetrieb verschiedenster Rechtsformen. Die Frage nach der Selbstständigkeit begleitet Kreative ihr Berufsleben lang - manchmal erfolgt die Gründung direkt nach der Ausbildung, manchmal nach mehrjährigem Angestelltenverhältnis oder auch als Wiedereinstieg in das Berufsleben.
Die Realität der Gestalter
Gegenüber der verklärenden Vorstellung mit einen Arbeitsplatz zu Hause, Mac, Handy und vielen unkonventionellen Ideen bereits als Designer und Unternehmer vollständig etabliert zu sein, sieht die Realität des professionellen Gestalters anders aus: Die Kreativen müssen neben ihrer Kernkompetenz Geschäfte abwickeln, Kunden gewinnen, verhandeln und betreuen und unternehmerisches Risiko tragen.
Sie sind unternehmerischen Anforderungen unterworfen, brauchen Konzepte und ein eigenes Erscheinungsbild, müssen sich mit Finanzamt und Versicherungen herumschlagen und mit buchhalterischen sowie betriebswirtschaftlichen Fragen beschäftigen.
Allerdings haben sie zusätzlich häufig mit Unkenntnis auf Kundenseite und einer zögerlichen Wahrnehmung als Geschäftspartner zu tun. Sie werden oft als Exot, Künstler oder minderer Dienstleister wahrgenommen und entsprechend behandelt. Dies erschwert den Beginn einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Aber auch die Branche selbst tut sich mitunter schwer und nährt den Exotenstatus durch unprofessionelles Auftreten. All dies hemmt die Selbstwahrnehmung als Geschäftsmann oder- frau zusätzlich. Um so wichtiger und erfreulicher ist es, dass beim Mainzer Wirtschaftspreis der Mainzer Wirtschaftsjunioren erstmals eine Gründung aus der Kreativwirtschaft nominiert wird!
Die Jury
Die hochkarätige Jury für den Mainzer Wirtschaftspreis 2008 hatte es nicht leicht, aus den zahlreichen Einreichungen die Gewinner zu ermitteln. In der Jury saßen Günter Tartter, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Rheinhessen, Bianca Biwer, Geschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen, Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes-Gutenberg Universität Mainz, Prof. Dr. Gerhard Muth, Präsident der Fachhochschule Mainz, Dr. Ulrich Link, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz sowie Michaela Kalteier, Sprecherin 2008 Rheinhessen) und ihr Stellvertreter Tobias Schuhmacher.
Die Macher
Der Preis, mit dem die junge Unternehmerschaft in der Region gefördert werden soll, wird beim Ball der Wirtschaft vergeben. Dieser wird von den Wirtschaftsjunioren ogansiert - ebenso wie der Ball selbst. Die rührigen Wirtschaftsjunioren führen ihn bereits zum dritten Mal durch. Hier werden neben dem Gala-Diner und Tanzvergnügen, Austausch und Kontakte zu Persönlichkeiten aus der regionalen Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft ermöglicht. Somit wird ein weiteres Mal ganz im Sinne der Wirtschaftsjunioren das Angenehme mit dem Nützlichen auf charmante Weise verbunden. Nähere Informationen unter www.ballderwirtschaft-mainz.de und unter www.wj-mainz.de
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